Hauptpriorität stellt die nachhaltige kognitive und emotionale Bildung unserer Schüler dar. Die Kinder lernen Aspekte der vier Elemente FEUER, WASSER, ERDE, LUFT durch die Vermittlung lehrplanrelevanter Inhalte sowie durch eigenes Erleben und Entdecken in Projekten kennen. Dabei manifestieren sich z. B. die Phänomene, die mit dem FEUER zu tun haben in Wärme, Hitze, Licht... . Die Frage nach der Herkunft lässt sich mittels Erzählungen exemplarisch aufzeigen oder an Hand von Filmen verdeutlichen. Die Wirkung des Sonnenlichts für das Leben zeigt sich in der Grundschule besonders bei der Betrachtung der Jahreszeiten, beim Aufspalten des Lichts in seine Spektralfarben im Kunstunterricht sowie in vielfältiger Weise in den Bereichen Deutsch, Heimat- und Sachkunde, aber auch im Werkunterricht. Das WASSER als lebensspendendes Element des Menschen wird nicht zuletzt als Anteil am menschlichen Körper und seiner Funktion, bei einer gesunden Lebensweise, beim Schwimmunterricht oder bei der Vorbeugung von Krankheiten erfahren. Auch die rituelle Bedeutung des Wassers z. B. bei der Taufe oder zu Ostern erfahren die Kinder im Unterricht. Neben dem Religionsunterricht lernen die Schüler auch grundlegende umweltgestaltende Bezüge über das Wasser kennen wie die Aggregatzustände, den Wasserkreislauf und seine Wirkung aufs Wetter, die Fähigkeit des Lösens von Stoffen, die Energiespendende Wirkung in Wasserkraftwerken, Dampfmaschinen oder als natürliches Kühlmittel kennen. In diesem Zusammenhang ergeben sich Überraschungen, wenn Eiskristalle in ihrer Struktur und Schönheit entdeckt werden und die Schüler das Schulhaus im Winter mit Schneesternen schmücken. Die ERDE kennen die Kinder als den festen Körper unter ihren Füßen. Sie werden ihn im Laufe ihrer Grundschulzeit jedoch auch unter anderen Aspekten kennen lernen. So z. B. als Nahrungsquelle, als Lebensraum für Mensch und Tier, als Heimat und Wohnort. Sie erfahren die Schichtung des Waldes, der Erde und verschiedene Bodenarten kennen, lernen Pflanzen kennen und zuordnen und erfahren das der Mensch seine Umwelt formt. Die Betrachtung der LUFT als etwas was man riechen kann und das auch Grundvorrausetzung für das Leben auf der Erde ist betrachten die Schüler zunächst als Atemluft, als gute oder schlechte Gerüche als Wind oder Sturm kennen. Dabei werden auch die Wettererscheinungen in Abhängigkeit von der Luft, das Entdecken von Gesetzmäßigkeiten des Fliegens oder die Bedeutung des Luftdrucks erfahren.
Aber nicht nur die Betrachtung der einzelnen Elemente - vielmehr das Zusammenwirken und gegenseitige Bedingen der Elemente FEUER, WASSER, ERDE, LUFT lassen die Kinder nachhaltige Erfahrungen sammeln. So ist Feuer nicht immer zerstörerisch, es ist auch aufbauendes und lebenserhaltendes Element, Wasser ist nicht nur lebensspendend es kann auch verheerende Umweltkatastrophen auslösen andererseits aber auch Brände löschen und Menschen vor dem Feuer retten. Zum Einen bietet die Erde uns eine Heimat zum anderen gefährden Erdrutsche Menschen und Siedlungen. Und auch die Wechselbeziehung zwischen Erde und Luft sind gegensätzlich - ein Übermaß an Luft lässt die Erde austrocknen und weht die oberste Erdeschicht weg, ohne Luft hätten wir jedoch keine Lebensgrundlage.
Von dieser Bandbreite aus lassen sich Projekte entwickeln, die das Interesse der Kinder finden und durch die eine nähere Betrachtung möglich ist. Die hier aufgeführten "Gedankensplitter" zeigen die Fülle an Möglichkeiten der Umwelterziehung und damit der nachhaltigen Bildung der Schüler im Interesse unserer Zukunft.
Wichtig bei der Umwelterziehung ist uns, das die Inhalte nicht nur kognitiv vermittelt werden sondern das wir durch unsere Projektarbeit ein handlungsorientiertes und emotional erlebbares Erfahren der Sachverhalte ermöglichen. Dabei werden nicht alle Kinder im selben Augenblick das gleiche Lernniveau erlangen, die Tiefe der Durchdringung wird vom Wissenstand jedes einzelnen Kindes abhängen und daher differenziert ausfallen. Wir streben an, das Alltagserfahrungen, Sinneserfahrungen und wissenschaftliche Erfahrungen Hand in Hand gehen um eine tragfähige Basis für späteres ökologisches Handeln zu bilden.
Folgendes Konzept für die Projektarbeit soll eine schlüssige Basis unserer Arbeit bilden:
| Klassenstufe | Projektthema | Inhalt der Arbeitsgruppe |
|---|
| bis Ende Klasse 1 | Erde | Müll |
| bis Ende Klasse 2 | Luft | Umwelt |
| bis Ende Klasse 3 | Wasser | Wasser |
| bis Ende Klasse 4 | Feuer | Energie |
So stellen wir sicher, dass jedes Kind jedes Thema verinnerlicht, unsere Arbeit noch kontinuierlicher wird und eine stärke Verknüpfung mit dem gültigen Lehrplan erfolgen kann.