Im Bilanzzeitraum 2005- 2008 haben wir gemäß der erfolgten Korrekturmaßnahme von 2004 weiter gearbeitet. In diesen Jahren wurde die Schulsanierung realisiert. Da wir dabei über die Zeit von 2 Schuljahren in einer Übergangsschule unterrichteten, war es nicht durchgängig möglich, an unseren Maßnahmen zu arbeiten. Dennoch hielten wir an der Wichtung unserer Umweltaspekte fest. Als Priorität A stand weiterhin die Entwicklung eines nachhaltigen, ökologischen Umweltbewusstseins bei unseren Schülern unter den Rahmenelementen FEUER, WASSER, ERDE, LUFT im Vordergrund. Dabei nutzten wir noch stärker alle Vernetzungen, die sich durch die Arbeit mit dem gültigen Lehrplan ergaben. Außerdem arbeiteten wir weiterhin in umweltorientierten Arbeitsgemeinschaften und haben auch wieder Arbeitsgruppen zu den Themen Abfall, Energie, Wasser und Umwelt auf den einzelnen Klassenstufen gebildet, in denen Schüler, Erzieher und Lehrer gemeinsam arbeiten.
Umweltprojekte wurden auch in den Schuljahren 2005- 2008 weitergeführt. Die ersten Arbeiten und Projekte nach der vorgenommenen Korrektur zeigten uns, dass die Akzeptanz der Umweltarbeit unter den Kollegen noch mehr gewachsen ist und motivierend wirkte. Bei den Schülern stellten wir fest, dass es eine Vertiefung im Wissen und in der Anwendbarkeit von Wissen und Können brachte.
Günstig auf unsere Umweltarbeit wirkte sich auch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen aus. So konnten unsere Kinder an thematisch für die Grundschule aufgearbeiteten Projekten in der Mittelschule und am Gymnasium teilnehmen.
Wir arbeiteten auch weiter auf einem breiten Öffentlichkeitsfeld. So konnten interessierte Eltern an den "Tagen der offenen Tür" unsere Projektarbeit unterstützen. Die Presse folgte unserer Aufnahme in die Umweltallianz mit regem Interesse und unser Antrag auf "Schule mit Idee" 2006 sorgte in Dresden für Aufsehen. In einer offiziellen Veranstaltung wurde unsere Schule für ihre ausgezeichnete Umweltarbeit ausgezeichnet.Zur Priorität B zählten mittelfristig erreichbare, finanziell zu bewältigenden Einsparungen. In den zurückliegenden 3Jahren war es uns nicht möglich, Rückschlüsse auf eventuelle Einsparungen zu ziehen, da wir nach dem Umzug in unsere Übergangsschule auf vollkommen veränderte Bedingungen stießen. Diese veränderten Bedingungen lassen sich wie folgt begründen:
- Größere Anzahl der Klassenräume
- kein eigener Hausmeister zur Kontrolle
- Mülltrennung wegen fehlender Platzkapazität auf den Gängen unmöglich
- gemeinsame Nutzung von Räumen mit der benachbarten Mittelschule- keine Trennung der Verbrauchszahlen möglich
- halbjährlicher Wechsel der Schule in den Jahren 2005 und 2007- keine korrekten Zahlenwerte möglich
- veränderte bautechnische Voraussetzungen (Fenster, Heizung, Wasserversorgung)
Ein Vergleich der Verbrauchszahlen ist erst Ende 2009 realistisch möglich, da dieses Kalenderjahr as erstes Jahr komplett in die Berechnung einfließt. Nachdem diese Zahlen als Orientierung vorliegen, ist eine konkrete Aussage über Ersparnisse möglich.
Die zur Priorität C gehörende Sanierung der Schule wurde nun realisiert. Die eingearbeiteten Umweltaspekte wurden bereits im Vorfeld aufgezeigt. Für das kommende Jahr steht nun die Aufgabe, diese zu nutzen, um in allen Bereichen Einsparungen zu erreichen.