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Spezielle Klassen

In unserer Schule spielt Sport, besonders Fußball, (siehe Ganztagsangebot ) in allen Klassenstufen eine nicht wegzudenkende Rolle. Darüber hinaus können wir in Form eines Schulprojektes spezielle Fußballklassen anbieten.

Für Kinder, bei denen zur Schulaufnahmeuntersuchung nicht die Schulreife festgestellt werde konnte, haben wir Vorbereitungsklassen eingerichtet.


Fußballklassen

Im Rahmen eines Fußballprojektes an unserer Schule bieten wir in allen Klassenstufen spezielle Fußballklassen an. Die Jungen und Mädchen erhalten in einer der drei wöchentlichen Sportstunden Fußballunterricht. Am Nachmittag besteht für die 1., 3. und 4. Klassen die Möglichkeit der Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft Fußball an der Schule. Diese steht natürlich auch allen anderen Kindern offen.
Unsere Fußballer bei einem Freundschaftsspiel

Die Trainingsgruppe beim VFC

Seit diesem Schuljahr ist dieses Projekt zunächst für die 2. Klassen erweitert wurden. In einer Gemeinschaftsaktion zwischen dem VFC Plauen und der Schule trainieren derzeit 12 Jungen und ein Mädchen 3x in der Woche im Vogtlandstadion unter Anleitung eines geschulten Übungsleiters des VFC Plauen und eines Sportlehrers unserer Schule. Die Kinder können bis 14.15 Uhr im Hort betreut werden. Somit ist das Mittagessen und die Erledigung der Hausaufgaben gesichert. 14.15 Uhr werden sie mit einem Bus von der Schule aus ins Vogtlandstadion gebracht und trainieren dort bis 16 Uhr. Dadurch können schon früh Talente entdeckt und gezielt gefördert werden.

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Klassen, die nach Montessoriprinzipien arbeiten

Hilf mir, es selbst zu tun!

nach einer dieser Grundprinzipien von Maria Montessori lernen zur Zeit 190 Kinder in den Klassen 1 bis 4. Wir arbeiten mit ausgewählten Materialien, die den natürlichen Wissensdrang und Lerneifer der Kinder unterstützen sowie alle Sinne ansprechen. Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und eine Selbstkontrolle der Ergebnisse stehen im Vordergrund. Die Lehrerinnen agieren als Beobachter, Berater und Helfer.

 

Lernen nach den Grundprinzipien von Maria Montessori

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Maria Montessori

1870 bis 1952

Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in Chiaravelle in Italien als Kind von Allesandro und Renilde Montessori geboren.
Die Familie zog nach Rom. Hier besuchte Maria Montessori die in Italien sechsjährige Grundschule. Sie zeigte große Begabung in den Naturwissenschaften.
Schon als Kind besaß sie ein starkes Gefühl für persönliche Würde und hatte eine friedensstiftende Wirkung.
Sie setzte durch, dass sie eine weiterführende technisch-naturwissenschaftliche Schule für Jungen besuchen durfte.

1890 begann sie als erste Frau Italiens ein Medizinstudium und erhielt 1896 ihre Promotionsurkunde.
Im gleichem Jahr erweckte sie großes Aufsehen mit ihren Vorträgen zur Frauenemanzipation.
Sie arbeitete an der Universitätsklinik in Rom. Die dortige Begegnung mit einer Gruppe zurückgebliebener Kinder, die sich selbst überlassen waren, veranlasste sie, sich mit den Problemen geistig behinderter Kinder zu beschäftigen.
Sie übernahm in den Jahren 1904 bis 1908 eine Professur an der Universität Rom.

1907 wurde das erste Kinderhaus eröffnet. Hier brachte Maria Montessori ihre Gedanken zur Gestaltung einer für Kinder angemessenen Umgebung ein. Von überall kamen Besucher um zu sehen, wie aus verwahrlosten Vorschulkindern ordentliche geworden waren.
1909 schrieb sie ihr Buch "il metodo" und wurde innerhalb kurzer Zeit berühmt.
1911 wurde die Montessori-Methode in italienische und schweizer Volksschulen eingeführt und in englischen und argentinischen Schulen praktiziert.
1913 und 1915 reiste sie in die USA. Ihre Vorträge galten als Neuerung auf pädagogischen Gebiet und zogen viele Zuhörer an.
Von 1916 bis 1922 hielt sie Vorträge in Madrid, Amsterdam, Paris, Mailand, Rom, Neapel sowie Berlin und erhielt 1923 den Doktorhut für Literatur in England. Ihr Sohn Mario half ihr beim Aufbau der Internationalen Montessori-Organisation.

1933 zerstörte der Nationalsozialismus die deutsche Montessori-Bewegung. In Italien schlossen die Faschisten die Montessori-Schulen.
1939 verließ Maria Montessori Europa und lebte bis 1946 in Aydar in Indien. Auch hier reiste sie, hielt Vorträge und Ausbildungskurse ab. Das brachte einen enormen Aufschwung in der indischen Montessori-Bewegung.
1946 kehrte sie nach Europa zurück. Die nächsten Jahre standen ganz im Zeichen des Wiederaufbaus der Einrichtungen und Organisationen, die durch dien Umstände des Krieges geschlossen waren.
1949 kehrte sie endgültig nach Europa zurück und unternahm weiterhin Vortragsreisen nach Norwegen, Schweden und Italien.

Maria Montessori starb am 6. Mai 1952 in Nordwijk aan Zee, Niederlande.
Auf ihrem Grab steht:

"Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten,"

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