Öko-Audit
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Grundschule "Karl Marx", Plauen

Öko-Audit

4. Direkte und indirekte Umweltauswirkungen

Energie
 
Wasser Abfall
Bewußtseinsbildung Umweltverhalten außerhalb der Schule Kohlendioxidemissionen im Schülerverkehr

 

Energie

Die Stromversorgung erfolgt auch weiterhin über das Versorgungsnetz "envia". In allen Klassenräumen befinden sich Bewegungsmelder. So wird das Licht automatisch gelöscht, wenn längere Zeit keine Bewegung im Zimmer ist. Der Energiebeauftragte in jeder Klasse löscht außerdem das Licht auf den Gängen. Ziel ist es, nach Feststellung der Ausgangsdaten, den Energieverbrauch jährlich weiter zu senken.
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Wasser

Die Wasserstellen verteilen sich auf die Toilettenräume, die Klassenzimmer und Fachräume. In allen Räumen sind Druckspüler eingebaut. Die Spülkästen in den Toiletten verfügen über 10 Liter, sie werden mit Regenwasser versorgt. So kann Wasser über das ganze Jahr eingespart und die Ressourcen sinnvoll genutzt werden. Eine weitere Wasserstelle befindet sich in der Küche. Dort wird täglich für 320 Kinder das Mittagessen aufgewaschen. Die Wasserversorgung erfolgt über die zentrale Hausversorgung. Die Duschen im Turnhallenbereich werden ausschließlich im außerschulischen Bereich genutzt. Unser Ziel ist es, den Wasserverbrauch mit den jetzigen Bedingungen zu erfassen und zu reduzieren. Im Außengelände wird ausschließlich Regenwasser genutzt.
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Abfall

Seit den ersten Projekttagen zum Thema Mülltrennung / Müllvermeidung im Oktober 2000 trennen wir unseren Müll auf allen Gängen. Die Schüler haben gelernt, selbstständig ihren Abfall in die entsprechenden Behälter nach:
  • Papier / Pappe
  • Gelber Sack
  • Restmüll
zu trennen. Biomüll fällt im Moment zum großen Teil in der Schulspeisung an. Da noch keine geeigneten Behälter zu Verfügung stehen, ist eine Trennung durch die Schüler nicht möglich. Vorgesehen ist ein weiterer Container für Papier, aus dessen Gewinn wir weitere Umweltprojekte finanzieren möchten.
Im gesamten Schuljahr werden auch Batterien und Tonerpatronen gesammelt. Die Batterien geben wir jährlich zur Batteriesammelaktion im Rathaus ab. Die Toner werden von einer Firma abgeholt und der Gewinn ebenfalls für weitere Umweltprojekte eingesetzt.
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Bewußtseinsbildung

Die Schüler sollen im Bildungs- und Erziehungsprozess die Abläufe in ihrer Umwelt begreifen und anwenden lernen. Ihr Verhalten soll so ausgebildet werden, dass sie für ihre Umwelt sensibilisiert werden und sinnvoll mit Umweltressourcen umgehen. Das Verständnis für Umweltbelange wird bei den Kindern systematisch geschult und gestärkt, somit wird die Nachhaltigkeit in der Umweltbildung erreicht. Die Kinder verknüpfen das Gelernte auf andere Bereiche ihres täglichen Lebens und wirken somit als Multiplikatoren. Eine zentrale Rolle beim Neuerwerb und bei der Festigung von umweltrelevantem Wissen spielt an unserer Schule die Projektarbeit. Sie hat sich in den letzten Jahren als fester Bestandteil an unserer Schule etabliert und findet sowohl auf Klassen- als auch auf Schulbasis statt.
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Umweltverhalten außerhalb der Schule

Die Schüler werden angehalten Verhaltensnormen im Umweltbereich, z.B. Mülltrennung, auch im Elternhaus anzuwenden. Inwieweit sie sich im privaten Umfeld an die ökologischen Grundsätze halten, kann nicht ausnahmslos nachvollzogen werden. Ein Ansatzpunkt dahingehend wäre eine stärkere Einbeziehung der Elternhäuser in die Aufklärungs- und Erziehungsarbeit auf dem Umweltschutzsektor.
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Kohlendioxidemissionen im Schülerverkehr

Auf Grund der Wohnortnähe der Schule kommen die meisten Schüler zu Fuß. Einige Kinder fahren Straßenbahn oder Bus. Andere werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Vereinzelt wird in der wärmeren Jahreszeit auch das Fahrrad genutzt.
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